Redamancy von H. C. Dolores
- bluetenzeilenblog

- vor 9 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
- Rezensionsexemplar -
Hallo zusammen,
nachdem mir der erste Band der "Fated Fixation"-Dilogie sehr gut gefallen hat, war ich richtig neugierig wie es mit Adrian und Poppy weitergehen wird und muss leider zugeben, dass Band Zwei für mich sehr viel schwächer war und mich nicht ganz überzeugen konnte.
Vielen lieben Dank an den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar!
Titel: Redamancy
Autorin: H. C. Dolores
Verlag: LYX
Preis: 16,90€
Seitenzahl: 352 Seiten
Übersetzerin: Michaela Link

Inhalt:
Er ist zurück - und mit ihm alles, was sie so verzweifelt zu vergessen versucht ...
Zehn Jahre ist es her, dass sich die Wege von Poppy Davis und Adrian Ellis getrennt und sie zuletzt voneinander gehört haben. Zehn Jahre seit Adrians Versprechen, dass er Poppy finden, jagen und endlich zu der Seinen machen würde. Poppy lebt mittlerweile als aufstrebende Künstlerin in New York und versucht noch immer, die Geschehnisse von damals hinter sich zu lassen. Aber gerade als alles in ihrem Leben seinen Platz zu finden scheint, taucht Adrian wieder auf, um seine Drohung von damals wahr zu machen. Und diesmal ist er zurück, um sich alles von Poppy zu nehmen. Unsicher, wie nah sie seiner Dunkelheit erneut kommen will, weiß Poppy schon bald nicht mehr, ob sie fliehen oder bleiben soll ...
Meine Meinung:
Nachdem mir „Limerence“ schon gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Band Eins steckte voller Geheimnisse und Wendungen und einem Ende bei dem ich Wissen wollte wie es mit Poppy und Adrian weitergehen wird.
Das Cover von Band Zwei finde ich auch wieder richtig schön. Ich muss zugeben, dass ich anfänglich bei den Cover der beiden Bände gedacht habe, dass es vielleicht magisch werden könnte. Aber gerade wegen den spannenden Covern bin ich direkt neugierig geworden. Ich mag es, dass Band EIns und Zwei sich relativ ähnlich sind und die Farben des anderen Buches aufgreifen. Auch der Farbschnitt passt richtig gut zum Cover und greift noch einmal die abgebildeten Blumen auf.
Seitdem sich die beiden das letzte Mal gesehen haben sind zehn Jahre vergangen. Poppy lebt nun ihren Traum als Künstlerin in New York, hat aber auch mit einigen Problemen zu kämpfen, denn als Künstlerin ist es gar nicht so einfach sich zu etablieren. Doch Poppy war schon immer eine Überlebenskünstlerin und hat einige Tricks auf Lager.
Adrian hat sich bereits im ersten Band als jemand herausgestellt der nach außen hin ein ganz anderes Bild von sich zeigen kann, als wie es innerlich aussieht. Ich war etwas enttäuscht, dass es hier nicht seine Perspektive gab, da sie für mich noch ein bisschen mehr Klarheit in die Geschichte hätte bringen können. Allerdings muss ich auch zugeben, dass er für mich in diesem Buch doch auch sehr blass geblieben ist, was vielleicht auch daran lag, dass er keine Kapitel aus seiner Sicht gab. Jedenfalls hatte ich persönlich noch einige Fragen, was ihn und seine Handlungen in den letzten zehn Jahren betrifft angeht.
Da fand ich es dann auch etwas schade, dass man sehr viel über Poppy und ihre zehn Jahre ohne Adrian erfahren konnte, zu ihm aber so wenig kam.
Die Handlung hat mich leider nicht wirklich überzeugen können. Der Anfang hat sich etwas gezogen. Ich hatte irgendwie mit mehr Feuerwerk gerechnet, als sie wieder aufeinander getroffen sind, doch es hat eine Weile gedauert, bis sie richtig zueinander gefunden haben. Als das dann passiert ist, ging alles super schnell. Ich hatte das Gefühl das sich hier nichts wirklich entwickeln konnte. Allerdings handelt es sich hierbei auch um ein relativ dünnes Buch. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin sich noch etwas mehr Zeit lässt um die Handlung voranzutreiben und so auch eine bessere Entwicklung was die Beziehung der beiden zueinander angeht, kreiert, als auch was ihre eigene Person betrifft. Die Beziehung zwischen Adrian und Poppy ist sehr toxisch und vielleicht nicht unbedingt so gesund. Ich denke das ist für sie beide sogar gut so? Aber halt kein Beispiel für eine besonders gesunde Beziehung.
Ich muss auch zugeben, dass die Zeitspanne von zehn Jahren, die vergangen sind, seitdem die beiden sich das letzte Mal gesehen haben, einfach zu lang ist. In dieser Zeit ist man ein ganz anderer Mensch geworden, hat so viele Erfahrungen gemacht und gefühlt 50 Leben gelebt. Das Adrian dann nach so vielen Jahren wieder auftaucht, fand ich komisch. Für mich war die Erklärung auch nicht ausgereift genug und so hätte keine zehn Jahre bis zu ihrem nächsten Treffen vergehen müssen.
Der Schreibstil von H. C. Dolores ist aber wirklich krass, im positiven Sinn. Die Geschichte konnte mich komplett von sich einnehmen und so bin ich schnell durchgekommen. H. C. Dolores schafft ein intensives Geflecht aus Emotionen, die einen vollkommen mitreißen. Auch wenn mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte, würde ich alleine aufgrund des Schreibstils auch in Zukunft wieder zu einem Buch der Autorin greifen.
Die "Fated Fixation"-Dilogie von H. C. Dolores im Überblick:
Band 1: Limerence
Band 2: Redamancy
Wir wünschen euch noch einen wundervollen Tag!
Eure Tessa & Sarina
(geschrieben von Sarina)






Kommentare