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Death of a Witch von E. V. Woods

  • Autorenbild: bluetenzeilenblog
    bluetenzeilenblog
  • 9. Aug.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Aug.

- Rezensionsexemplar -


Hallo zusammen,


ich liebe Geschichten in denen Hexen vorkommen und dann kommt auch noch eine Fehde zwischen zwei Hexenfamilien in dem Buch vor, so dass diese zusammenarbeiten müssen um ihr überleben zu sichern. Das hat sich für mich einfach nach einer großartigen Mischung angehört, so dass ich das Buch ganz schnell und dringend lesen musste.


Vielen lieben Dank an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar!


Titel: Death of a Witch

Autorin: E. V. Woods

Verlag: Kyss

Preis: 18,99 €

Seitenzahl: 400 Seiten

Übersetzerin: Angela Koonen



Inhalt:

Du kannst dir nicht aussuchen, wen du liebst. Aber du kannst dagegen kämpfen …


Seit 150 Jahren herrscht eine erbitterte Fehde zwischen den Hexenfamilien Montparsson und Landeville. Sie geben sich gegenseitig die Schuld daran, dass die Quelle ihrer Magie versiegte. Inzwischen sind nur noch ein paar Tropfen übrig und die Familien dem Tod geweiht.


Trotz des tiefen Misstrauens müssen sich Iris Montparsson und August Landeville daher zusammentun, um die gefährliche Reise zum Gallows House anzutreten, wo sie Zuflucht bei der Obersten ihrer Zunft erbitten wollen. Denn allein werden sie die tödlichen Wälder niemals überleben. Doch können sie sich vertrauen, wenn es um Leben oder Tod geht? Oder um das eigene verräterische Herz?


Meine Meinung:

Der Klappentext zu "Death of a Witch" hat sich einfach nur unglaublich gut angehört und so viele Elemente vereint, die ich wahnsinnig liebe, weswegen ich das Buch ganz dringend lesen musste und es mir auch gut gefallen hat.


Das Cover von "Death of a Witch" finde ich richtig mystisch und magisch. Es passt gut zur Geschichte und strahlt einfach schon eine fantastische Atmosphäre aus. So finde ich es auch richtig cool, wie man im Hintergrund das Haus und den Mond sehen kann. Auch die Farbgebung harmoniert sehr gut miteinander und ist einfach ein direkter Hingucker. Zudem passt es mit den Ästen und Pflanzen auch sehr gut zum Inhalt des Buches.


Iris ist für mich leider etwas oberflächlich geblieben. Mir hat die Tiefe bei ihr gefehlt, was ich sehr schade fand. Man konnte zu ihr noch relativ viel erfahren, da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben wurde, aber es hat mir doch irgendwie was bei ihr gefehlt. Ich konnte zwar trotzdem eine gewisse Entwicklung bei ihr feststellen, gerade im Bezug zu der Person, die sie am Anfang des Buches war.


Bei August hatte ich ein ähnliches Problem, wie mit Iris und würde sogar sagen, dass es bei ihm noch ein wenig schlimmer war. Bei ihm hat auch die Tiefe gefehlt, aber auch so hatte ich das Gefühl relativ wenig zu ihm zu erfahren. Dabei haben mir einige Elemente an ihm eigentlich ganz gut gefallen, weswegen ich es schade fand, dass diese nicht weiter ausgearbeitet wurden.


Die Liebesgeschichte zwischen Iris und August hat sich in einem langsam Tempo entwickelt, so dass wir hier eine Slow Burn Romane hatten. Man konnte hier gut nachvollziehen, wie sich die Gefühle zwischen ihnen entwickelt hatten. Zudem hatte es auch etwas leicht verbotenes, da Iris und August aus verfeindeten Hexenfamilien stammen. Somit hat das Buch auch den forbidden love Trope, der in meinen Augen sehr gut umgesetzt wurde.


Die Handlung war spannend und so kam ich in einem guten Tempo voran. Es gab einige Wendungen, die nicht immer direkt aufgegriffen wurden, aber doch eine Rolle in dem Buch gespielt haben. Auch kamen einige Geheimnisse ans Licht, die hier auch Spannung in die Geschichte gebracht haben. Die Aschespiele waren ein interessantes Elemente, das mich überraschen konnte und so fand ich es gut zu verfolgen, wie sich diese entwickelt haben. Es gab einige sehr düstere und brutale Elemente, die mich sehr überraschen konnten, gerade da die Liebesgeschichte nicht sehr spicy war, fand ich war das eine sehr interessante Kombination. Ansonsten hätte es fast schon ein Jugendbuch sein können. Allerdings fand ich, dass die die Liebesgeschichte gut integriert war, hätte mir aber noch ein paar mehr Informationen zu den verschiedenen Familien gewünscht. Insgesamt hätte ich mir einfach noch mehr Tiefe in dem Buch und eine bessere Ausarbeitung der Nebencharaktere gewünscht. Ich fand es schade, dass die Schwestern von Iris sehr blasse geblieben sind und hätte es gut gefunden, wenn hier generell mehr Nebencharaktere besser zum Vorschein gekommen wären.


Das Worldbuilding hat mir gut gefallen, hätte aber noch ein bisschen besser ausgebaut werden können. Manchmal hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht, gerade was die Magie angeht. Dennoch muss ich sagen, dass die Atmosphäre wirklich fantastisch war. Die Wälder haben etwas sehr mystisches in die Geschichte gebracht und eine tolle Spannung ins Buch gebracht. Es war für mich sogar das Highlight in der Geschichte.


Der Schreibstil von E. V. Woods hat mich von der ersten Seiten an komplett in den Bann ziehen. Die Atmosphäre war wirklich wahnsinnig gut und hat mich alles um mich herum vergessen lassen können. Obwohl ich mir von der Tiefe her mehr gewünscht hätte, nicht nur von der Handlung her, sondern auch was die Charaktere betrifft. Dennoch ist es ein gutes Buch für den Herbst und für alle die Hexengeschichten lieben.


Wir wünschen euch noch einen wundervollen Tag!


Eure Tessa & Sarina


(geschrieben von Sarina)

 
 
 

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